Wohnbereiche

Wohnbereiche

Seit 1982 bieten wir Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung

In unseren verschiedenen Wohnangeboten finden erwachsene Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen ein Zuhause und ein Umfeld, in den man seine Fähigkeiten und seine Persönlichkeit entfalten kann.

In unseren Häusern, in den Orten Dornstetten und Horb mit ihrer gewachsenen Infrastruktur gelegen, ermöglichen wir unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ein Leben in der Gemeinde. Darüber hinaus sind wir mit unserem ambulanten Wohnangeboten überall im Landkreis Freudenstadt vertreten.

Die Zukunft unseres Wohnbereiches

Im September 2015 fand der erste Spatenstich für unser neues Wohnheim in der Riedsteige in Dornstetten statt. Dort werden bis Anfang 2017 insgesamt 24 Plätze für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung entstehen. Dieses Wohnangebot richtet sich insbesondere an jüngere Menschen die tagsüber einer Tätigkeit in der Werkstatt für behinderte Menschen oder einer andern regelmäßigen Beschäftigung nachgehen.

Nach Fertigstellung des Neubaus werden wir mit einem umfangreichen Umbau unseres Wohnheims in der Zeppelinstraße beginnen. Hier sollen zukünftig schwerpunktmäßig ältere und pflegebedürftige Menschen mit geistiger Behinderung leben.

Nach Abschluss aller Umbaumaßnahmen werden wir entsprechend den Vorgaben der Landesheimbauverordnung in allen unseren Häusern nur noch Einzelzimmer anbieten.

Außenwohngruppen

Der Wohnbereich verfügt über drei Außenwohngruppen für behinderte Menschen, die über ein gewisses Maß an Selbständigkeit verfügen und in kleineren Wohneinheiten und durch günstige Wohnlagen noch besser in die Gemeinde integriert werden sollen. Zwei dieser Wohngruppen befinden sich in Dornstetten, eine davon befindet sich in Horb.

Unsere Außenwohngruppen sind kleine Einheiten mit acht bis neun Wohnplätzen, die sich im Bereich der Hauswirtschaft völlig selbständig versorgen. Unter Anleitung und mit Unterstützung des Fachpersonals übernehmen hier die Bewohnerinnen und Bewohner alle in einem Haushalt anfallenden Tätigkeiten selber. Hierzu gehört der gemeinsame Einkauf genauso wie das Zubereiten der Mahlzeiten und das Sauberhalten des Hauses.

Die Bewohnerinnen und Bewohner in den Außenwohngruppen werden nicht rund um die Uhr begleitet; in der Regel ist hier nur nachmittags nach dem Werkstattbesuch bis zum Abend eine Fachkraft anwesend, die die Bewohner unterstützt und begleitet. In einigen Außenwohngruppen gibt es zusätzlich noch einen Frühdienst, wodurch eine Versorgung auch vor der Werkstattarbeitszeit sichergestellt ist.

Die Freizeitgestaltung in den Außenwohngruppen erfolgt sowohl individuell als auch gemeinsam mit der Wohngruppe oder im Rahmen des gruppenübergreifenden Angebotes des Wohnbereiches.

Trainingswohnen

In einer kleinen selbständigen Einheit (3 Plätze) auf unserem Wohnheimgelände wurde 2004 eine Trainingswohngruppe eingerichtet. Hier leben Wohnheimbewohner oder auch Personen die bisher extern gelebt haben um sich auf ein selbständiges Leben vorzubereiten.
Die Ziele des Wohntrainings werden mit jeder Person persönlich vereinbart. Einige streben an, in eine eigene Wohnung zu ziehen. Wiederum andere möchten sich auf das Leben in einer Außenwohngruppe vorbereiten.
Die Maßnahme im Trainingswohnen dauert in der Regel ein Jahr, kann jedoch bei Bedarf auch verlängert werden. Mit Unterstützung des Fachpersonals erwerben unsere Bewohnerinnen und Bewohner hier Fähigkeiten in der Haushaltsführung, im Umgang mit Geld oder in der Freizeitgestaltung.

Betreutes Wohnen

Im Rahmen des Betreuten Wohnens werden derzeit 34 Menschen mit Behinderung von uns begleitet. Diese Personen leben weitestgehend selbständig in selbst angemieteten Wohnungen und erhalten nur stundenweise Hilfe durch unser Fachpersonal.

Es gibt hier Personen die einzeln leben, Paare die gemeinsam leben und auch kleine Wohngemeinschaften. Jede Person sucht sich ihren Wohnort selber aus, unser Begleitungsangebot erstreckt sich über den gesamten Landkreis Freudenstadt.

Jede Person im Betreuten Wohnen erhält eine fest zugeordnete Fachkraft für die Begleitung. Mit dieser werden, je nach Hilfebedarf, ein oder mehrere Termine wöchentlich vereinbart, an denen die Unterstützung erfolgt.

Unterstützung gibt es beispielsweise bei der Haushaltsführung, bei Behördenangelegenheiten, bei der Verwaltung des Haushaltsgeldes, bei der Lösung von persönlichen Problemen, bei der Freizeitgestaltung und bei vielem mehr. Unabhängig von den gemeinsam vereinbarten Terminen sind die Begleiter auch regelmäßig telefonisch erreichbar. In eiligen Notsituationen sind Mitarbeiter im Wohnheim jederzeit erreichbar.

Für die Klienten unseres ambulanten Bereiches bieten darüber hinaus einen regelmäßigen informellen Treff sowie Kleingruppenangebote zu denen, neben der Ausflügen, auch lebenspraktische Übungen und ein Training der Kulturtechniken gehört.

Wohnen in Familien

Wohnen in Familien bedeutet, dass ein Mensch mit Behinderung möglichst auf Dauer innerhalb einer Gastfamilie lebt und in diese soweit wie möglich integriert wird. Die Familie kümmert sich um die Versorgung des Mitbewohners mit Behinderung und bezieht diesen in ihr Familienleben mit ein – die Schwarzwaldwerkstatt übernimmt die fachliche Begleitung der Gastfamilie und des Menschen mit Behinderung.

Wohnheim

Unser Wohnheim für behinderte Menschen besteht aus drei aneinandergebauten Häusern und einer zusätzlichen separaten Kleingruppe gelegen am Ortsrand von Dornstetten. Es bietet Platz für insgesamt 53 Bewohnerinnen und Bewohner. Die Unterbringung erfolgt in geschmackvoll eingerichteten Einzel- und Doppelzimmer, jeweils mit Waschecke oder Dusche ausgestattet. Einige Zimmer sind darüber hinaus rollstuhlgerecht ausgestattet

Die hauswirtschaftliche Versorgung unserer Bewohnerinnen und Bewohner wird durch die zentrale Wohnheimküche sichergestellt. Jeder hilft jedoch, im Rahmen seiner Möglichkeiten, bei der Erledigung notwendiger hauswirtschaftlicher Verrichtung in seiner Wohngruppe mit. Begleitung, Förderung und Pflege erfolgt durch qualifiziertes Fachpersonal aus den Bereichen Pädagogik und Pflege. Die nächtliche Begleitung ist durch eine Nachtbereitschaft sichergestellt. Für die Hilfestellung und Beratung bei administrativen Tätigkeiten (z.B. Antragstellung) steht Bewohnern, Angehörigen und Betreuern der Sozialdienst des Wohnheims zur Verfügung. Die meisten unserer Bewohnerinnen und Bewohner arbeiten in der Werkstatt für behinderte Menschen, die vom Wohnheim aus zu Fuß oder mit dem Sonderfahrdienst erreicht wird. Einige haben jedoch bereits das Rentenalter erreicht und werden tagsüber in ihrer jeweiligen Wohngruppe betreut.

Unsere Wohngruppen bieten darüber hinaus vielfältige individuelle Einzel- und Gruppenangebote zur Freizeitgestaltung.