Werkstattrat

Der Werkstattrat ist eine Interessensvertretung der behinderten Beschäftigten der Werkstatt und wird alle 4 Jahre von den in der Werkstatt tätigen behinderten Menschen neu gewählt. Die Zahl der Werkstattratsmitglieder hängt von der Gesamtzahl der in der Einrichtung beschäftigten Menschen mit einer Behinderung ab und richtet sich nach den Bestimmungen des § 3 der Werkstättenmitwirkungsverordnung (WMVO), die bundeseinheitlich für alle Werkstattratsgremien gilt.

Die Mitglieder des Werkstattrates treffen sich einmal im Monat um Fragen sowie Problemlagen, die den entsprechenden Bereich betreffen, zu besprechen. Zwei Mal im Jahr findet eine Gesamtwerkstattratssitzung statt, in der sich die Mitglieder beider Interessensvertretungen zu einem Informationsaustausch zusammensetzen. Die Arbeitsgrundlage für die Tätigkeit des Werkstattrates innerhalb der Schwarzwaldwerkstatt Dornstetten stellt die Werkstättenmitwirkungsverordnung dar, in welcher unter anderem die allgemeinen Aufgaben des Werkstattrates, die Unterrichtungsrechte sowie die Mitwirkungsrechte des Werkstattrates geregelt sind. Die Aufgabe der Werkstatträte besteht darin, in angemessener und geeigneter Weise die Interessenslagen aller in der Werkstatt tätigen Menschen mit einer Behinderung zu vertreten, einschließlich der Personen, welche sich im Eingangsverfahren, Berufsbildungsbereich sowie im Förder- und Betreuungsbereich befinden.

Der Werkstattrat wird bei seiner Tätigkeit von einer Vertrauensperson unterstützt, die sich die Werkstattratsmitglieder aus den Reihen der Angestellten der Werkstatt aussuchen können.Die Schwarzwaldwerkstatt ist des Weiteren Mitglied in der Regionalen Arbeitsgemeinschaft für Werkstatträte für den Bereich Nordschwarzwald wie auch Mitglied in der Landesarbeitgemeinschaft der Werkstatträte in Baden-Württemberg.